Kurzbericht im Nachgang zum Anlass / Mz-Rm Schule Mitlödi 20:00 Uhr
Als Vizepräsident des Dorfvereins Mitlödi begrüsst Heinrich Speich-Leuzinger etwa 65 Teilnehmer und den Pianisten Dominik Berchten, der den Anlass musikalisch mit den jeweiligen Themen angepassten Weisen begleitet. Als Moderator des Abends stellt Heinrich Speich die Gemeinderatsmitglieder Herrn Hans Rudolf Forrer, Frau Gemeinderätin Rafaela Hug und Herrn Gemeinderat Markus Marti vor, die zu den eingebrachten Fragen Stellung nehmen.
Der Lindenbaum beim Kindergarten darf bleiben; so nimmt Hans-Rudolf Forrer aus seiner Sicht das Wichtigste vorab und erklärt mit handschriftlichen Beweisstücken aus den Jahren um 1890, dass der
Baum zu Recht da ist wo er heute steht. Auch die beigebrachten Beweise des kantonalen Grundbuchamtes bestätigen diesen Sachverhalt. Der von Franz Schubert komponierte Lindenbaum, wird gekonnt gespielt von Dominik Berchten und lässt die Erwartung zu, dass der edle Schattenspender dem Spielplatz der Kinder noch ebenso lange erhalten bleibt wie die berühmte Komposition.
Beim Schulstandort Mitlödi soll es in naher Zukunft nur geringfügige Verschiebungen geben. Dies berichtet Hans Rudolf Forrer auf Grund der während der kommenden Jahre laufend sinkenden Anzahl Kindergartenkinder und Primarschüler. Innerhalb der überschaubaren Zeitspanne von etwa sieben Jahren bleibe die Situation stabil so dass keine Massnahmen von Tragweite nötig wären.
Die abgebauten Sitzbänke am Fuss- und Veloweg im "Chett" zum Steg sind für Mitlödner und Auswärtige ein grosses Aergernis. Gemeinderat Markus Marti erläutert, weshalb die Gemeinde nach einem Fahrradunfall mit einem liegen gebliebenen Stein, zwingend die Bänke entfernen und auf Grund eines geologischen Gutachtens eine Gefahrentafel aufstellen liess. Gerne erklärt sich dazu bereit, die aktuelle Situation mit den entsprechenden Stellen der Gefahrenkommission nochmals zu besprechen.
Die Entwicklung des Mühleareals in der Längrüti soll noch in diesem Jahr begonnen werden.
Gemäss Gemeinderat Markus Marti haben Gespräche, sowohl mit dem Abwasserverband Glarnerland und auch mit den Instanzen der Bundesbahn stattgefunden. Auf die Errichtung eines durchgängigen Wanderweges soll verzichtet werden, da die Einsprache der Umweltverbände gutgeheissen wurde.
Gelegentlich sollen auch das Wohnhaus und die Betonreste des Fischbeckens fachgerecht zurückgebaut werden. Damit wären die im Jahre 2022 vom Dorfverein beim Gemeinderat eingebrachten Vorschläge mehrheitlich berücksichtigt.
Gemeinderat Markus Marti bringt gute Neuigkeiten.
Musikpädagoge Dominik Berchten
und
Moderator Heinrich Speich-Leuzinger
als aufmerksame Zuhörer
Die Hanslirunsen-Korporation soll wieder aktiv werden: Dies ist die gute Mitteilung von Gemeinderat Markus Marti. Nach geltendem Recht sind die Bildungen von Korporationen zwingend. Dies im Nachgang zum Entscheid der Landsgemeinde von 2014 und dem Gemeindeversammlungsbeschluss vom 22. November 2015. Es haben sich bis heute neun (9) Personen bereit erklärt, allenfalls in einem neuen Hanslirunsen- Korporationsvorstand mitzuwirken. Die seit 1975 eingeschlafene Körperschaft kann somit zeitnah neu aufgestellt werden. Alle, gemäss heute geltender Gefahrenkarte betroffenen Liegenschaftsbesitzer werden in Kürze per Post orientiert und eine erste Versammlung könnte schon im laufenden Jahr stattfinden.
Der Gatzenbrunnen beim Obstgarten ist "blumig" geworden, wird aber nie mehr Wasser spenden. Mit dieser Tatsache müssen sich die Mitlödner abfinden. Gemeinderätin Rafaela Hug erläuterte die Ereignisse, die den Versuch der Gemeinde zum Scheitern brachten, den historischen Brunnen bei der Tränke neu zu beleben. Entgegen früheren Zusagen verzichtet der Dorfverein auf das Anbringen einer Erinnerungstafel an die Russen- und Franzosenzeit um 1799. Da die Gemeinde Süd mit ihren Finanzen sehr sparsam umgehen muss, hat auch der Dorfverein auf weitergehende, teure Abklärungen verzichtet.
